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Die gängige Meinung ist: werden Zecken innerhalb von 24 Stunden vom Hund entfernt, ist das Ansteckungsrisiko sehr gering, weil Erreger wie Borrelien oder Babesien zunächst im Darm der Zecke sitzen. Sie werden erst durch die Blutmahlzeit der Zecke aktiviert, wandern dann langsam in die Speicheldrüsen, von wo aus sie auf den Hund übertragen werden.

Neueste Studien-Ergebnisse beweisen schnellere Übertragung 

Neue Studien zeigen jetzt, dass Erreger sehr viel schneller übertragen werden, wenn diese bereits aktiviert sind. Dies gilt sowohl bei Aktivierung der Erreger in einem früheren Zeckenstadium (Larve, Nymphe)4 als auch, wenn die Zecke die Blutmahlzeit unterbricht (z. B. weil der Wirt während der Blutmahlzeit verstirbt oder weil sich keine weitere Zecke zur Paarung auf dem Wirt befindet) und später auf einem neuen Wirt fortsetzt1

So konnte für Babesien, die als besonders langsam übertragen gelten (48-72 Std.), nachgewiesen werden, dass sie schon innerhalb von nur 8 Std. auf den Wirt übertragen werden können.1

Fazit: Ein repellierendes + schnell abtötendes Ektoparasitikum ist von hoher Bedeutung,
um die Erregerübertragung effektiv zu verhindern!

  
Eine weitere Studie zur schnellen Erregerübertragung zeigt: Vectra® 3D schützt signifikant besser als Fluralaner3

    • - Vectra® 3D schützte 86 % der Hunde effektiv vor der Babesien-Infektion
    • - Fluralaner schützte nur 29 % der Hunde vor der Erregerübertragung

In der Fluralaner-Gruppe infizierten sich genauso viele Hunde mit Babesien, wie in der unbehandelten Kontrollgruppe.3

 Vectra® 3D repelliert Zecken und tötet sie innerhalb von nur 8 Stunden.2

 

 


 

 Quellen: 
1) Varloud, M./Liebenberg, J./Fourie, J. (2018): Early Babesia canis transmission in dogs within 24 h and 8 h of infestation with infected pre-activated male Dermacentor reticulatus ticks. In: Parasites and Vectors, 11:41.
2) Blair J., Liebenberg J., Varloud M., Barthelemy G. 2015. Rapid killing of Rhipicephalus sanguineus ticks on dogs treated topically with a combination dinotefuran-permethrin-pyriproxyfen. BSAVA, Birmingham, The UK. April 9th , 2015.
3) Varloud, M./Liebenberg, J./Fourie J. (2018): Comparative preventive efficacy of oral systemic vs. topical repellent ectoparasiticides against early Babesia canis transmission in dogs within 8h of infestation by pre-fed male Dermacentor reticulatus. In: International Journal of Infectious Diseases, Vol. 71, p. 390.
4) Pantchev et al (2017): Zecken-übertragene Erkrankungen beim Hund. In: VetJournal 04/2017, S. 56-60.

Pflichttext:
Vectra 3D Lösung zum Auftropfen auf die Haut für Hunde. Zusammensetzung: Jeder ml enthält 54 mg Dinotefuran, 4,84 mg Pyriproxifen, und 397 mg Permethrin. Ein Tropfapplikator enthält: Für Hunde von 1,5–4 kg: 0,8 ml. Für Hunde von >4–10 kg: 1,6 ml. Für Hunde von >10–25 kg: 3,6 ml. Für Hunde von >25–40 kg: 4,7 ml. Für Hunde über 40 kg: 8,0 ml. Anwendungsgebiet: Flöhe: Zur Behandlung und Vorbeugung von Flohbefall (Ctenocephalides felis und Ctenocephalides canis). Die Behandlung schützt für einen Monat vor Flohbefall und verhindert über einen Zeitraum von zwei Monaten nach der Anwendung die Vermehrung von Flöhen durch Hemmung des Eischlupfes (ovizide Wirkung) und durch Hemmung der Entwicklung erwachsener Flöhe aus Eiern, die von erwachsenen Flöhen gelegt werden (larvizide Wirkung). Das Tierarzneimittel kann als Teil der Behandlungsstrategie gegen die allergische Flohdermatitis (FAD) eingesetzt werden. Zecken: Dieses Tierarzneimittel hat eine anhaltend abtötende (akarizide) und abwehrende (repellierende) Wirkung gegenüber Zecken (Rhipicephalus sanguineus und Ixodes ricinus für einen Monat und Dermacentor reticulatus für bis zu 3 Wochen). Liegt bereits ein Befall mit Zecken vor, wenn das Tierarzneimittel aufgetragen wird, werden möglicherweise nicht alle Zecken innerhalb der ersten 48 Stunden abgetötet, sondern innerhalb einer Woche. Es wird empfohlen, diese Zecken mit einem geeigneten Instrument zu entfernen. Sandmücken, Stechmücken und Stechfliegen: Die Behandlung hat eine anhaltend abwehrende (anti-feeding) Wirkung zur Folge. Sie beugt für einen Monat nach Anwendung Stichen von Sandmücken (Phlebotomus perniciosus), Stechmücken (Culex pipiens, Aedes aegypti) und Stechfliegen (Stomoxys calcitrans) vor. Die Behandlung hat auch eine anhaltende abtötende (insektizide) Wirkung für einen Monat nach der Anwendung gegenüber Mücken (Aedes aegypti) und Stechfliegen (Stomoxys calcitrans). Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Wirkstoffe oder einem der sonstigen Bestandteile. Nicht bei Katzen anwenden. Aufgrund ihrer besonderen Physiologie und ihrem Unvermögen, Permethrin zu verstoffwechseln, darf dieses Tierarzneimittel nicht bei Katzen angewendet werden. Wenn es einer Katze verabreicht wird oder versehentlich von ihr durch intensives Belecken eines kürzlich behandelten Hundes aufgenommen wird, kann dies schwerwiegende Nebenwirkungen nach sich ziehen. Nebenwirkungen: Es wurden selten vorübergehende Hautrötung, Juckreiz oder andere Anzeichen von Unbehagen an der Applikationsstelle beobachtet, die gewöhnlich innerhalb von 24 Stunden nach Anwendung des Arzneimittels von selbst verschwinden. In seltenen Fällen wurden Verhaltensänderungen wie Hyperaktivität, Vokalisation oder Ängstlichkeit, allgemeine Nebenwirkungen wie Lethargie oder Anorexie und neurologische Nebenwirkungen wie Muskelzittern beobachtet. Magen-Darm-Störungen wie Erbrechen oder Durchfall wurden ebenfalls sehr selten beobachtet. Vorübergehende kosmetische Auswirkungen (Nässe, abstehende oder verklebte Haare an der Applikationsstelle sind sehr selten und verschwinden in der Regel nach 48 Stunden. Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Ceva Santé Animale, 10, av. de La Ballastière, 33500 Libourne, Frankreich.

 

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